Markus Bauer Story

#Rideinfront

Markus Bauer

Markus Bauer
Vom Rennsport zur E-MTB Radsport-Marke


2018 ist meine Begeisterung für Fahrräder und speziell für Mountainbikes ungebrochen. Meine Idee ist es, den Trend E-Mountainbike für mich auch beruflich zu nutzen. Ich sichere mir die Marke INFRONT und suche mir tolle Partner, was die Produktion meiner E-MTB´s angeht. Ich will meinen Kunden ermöglichen, das beste Bike zu fahren, ohne dafür allzu tief in die Tasche greifen zu müssen.

 

Darüber hinaus versuche ich meinen Kunden einen so engen Draht wie möglich, zu mir als Sportler und Macher der Marke INFRONT zu gewähren. Die Lebenseinstellung Radsport zum Greifen nahe und zum selbst erleben.

2018 – Story Markus Bauer

2018 / 1
Das große Finale: Cape Epic


Schon während der Rennsaison 2017 ergeben sich für mich berufliche Möglichkeiten Abseits des Profisports. Ich liebe den Beruf, aber er bringt auch einige Nachteile mit sich. Das härteste Mountainbike-Rennen der Welt, das Cape Epic steht noch auf meiner „To-Do“ Liste. Ohne Team-Unterstützung kann ich mit Partner Frans den 8. Platz belegen. Ein toller Abschluss meiner Profi-Karriere. Es wartet eine neue Aufgabe auf mich: INFRONT!

2017 – Story Markus Bauer

2017
Comeback 2.0 & endlich Deutscher Meister


Aufgeben gibt es nicht und ich kämpfe mich zurück in die deutsche MTB-Spitze. Ende 2016 habe ich das Gefühl, noch etwas Zeit zu brauchen. Ab Mitte 2017 erreiche ich ein gutes Ergebnis nach dem anderen. Der Lohn für knallharte Arbeit in der Reha. Zum krönenden Abschluss werde ich im September 2017 erstmals Deutscher Meister im MTB-Marathon. Was eine Befreiung für mich und das Team. Dafür haben wir 3 Jahre gearbeitet. Toll, dass ich das mit meinem Mentor Moritz Milatz als Teamkollege erleben konnte. 

2016 – Story Markus Bauer

2016
Nur Sport reicht mir nicht: Masterstudium


Ich konzentriere ich mich auf den Sport, aber eine fehlende Struktur und viel Zeit zum Überlegen machen mich unzufrieden. Anfang 2016 starte ich deshalb mein Master-Studium: „Produkt Innovation“ mit Hauptschwerpunkt Elektromobilität. Für mich eines der Kernthemen der Zukunft. Ich kann endlich wieder eigene „Projekte“ vorantreiben. Wir arbeiten z.B. intensiv an einem eigenen Elektrofahrzeug. Das Studium ist für mich ein super Sprungbrett.

2015-2017 – Story Markus Bauer

2015 - 2017
Mein Traum: Profi-Mountainbiker


Ich lebe ich meinen Traum vom Mountainbike-Profi. Ständig arbeite ich mit den Entwicklern bei Kreidler weiter an unseren Renn-Bikes. Einstellung der Federelemente, Rahmengeometrie, Materialauswahl – es gibt genug zu tun, abseits des Trainings.

 

Im April 2016, drei Tage bevor ich zeigen kann wie hart ich mich auf die Olympia Qualifikation vorbereitet habe: Trainingssturz in Australien. Mein Bike überholt mich in der Luft und reißt so an meinem Bein, dass die linke Hüfte luxiert (ausbricht). Aus meinem Traum „Rio 2016“ werden viele Wochen Reha. In wenigen Millisekunden ist alles, wofür ich 2 Jahre lang gearbeitet habe, dahin.

2015 – Story Markus Bauer

2015
Bachelor of Engineering


Im Februar 2015 erlange ich nach 11 harten Semestern meinen ersten Hochschul-Abschluss. „Bachelor of Engineering“ oder auch: Wirtschaftsingenieur. Es hat sich gelohnt, auch wenn es etwas länger gedauert hat als „normal“.

 2014/2 – Story Markus Bauer

2014 / 2
Energieautarke Leistungsmessung – Bachelor Thesis


Im Rahmen meiner Bachelorarbeit bei der FSM AG in Kirchzarten darf ich meine eigene Produktidee umsetzen. Wieso muss man beim Messen der getretenen Leistung beim Radfahren stets die Knopfzelle austauschen? Drei Monate später kann ich einen funktionierenden Prototypen an meinem eigenen Bike testen und muss im Training nie wieder Batterien tauschen oder gar einen Systemausfall während des Trainings hinnehmen.

 2014/1 – Story Markus Bauer

2014 / 1
Der Sprung zum Profi


Ich finde kein Pro-Team aber zum Glück hilft mir Lexware trotz meines Alters (eigentlich ein reines U23 Team) und ich kann die Rennen bestreiten, die ich unbedingt fahren möchte. Sportlich soll es mein bestes Jahr werden. Am Ende habe ich in 10 Monaten drei Meisterschaftsmedaillen geholt und mit Platz 21 im Weltcup und 22 auf der WM an den Top 20 und gleichzeitig an der Olympia-Qualifikation „geschnuppert“. Das Kreidler Werksteam nimmt mich unter Vertrag. 

2013 – Story Markus Bauer

2013
Vom Pech verfolgt & Deutscher Vizemeister


Leider muss die linke Hand 2013 erneut operiert werden. Jetzt sind es ganze 17 Wochen Gips! Ich will nichts mehr riskieren, die Gesundheit geht vor. Im September reicht es dann doch erneut zu einem tollen Erfolg: Ich werde Deutscher Vize Meister beim MTB-Marathon!

2012/2 – Story Markus Bauer

2012 / 2
Elektrotechnik Praktikum 


Mein Praxissemester im Rahmen des Bachelor Studiums absolviere ich im Elektronik Unternehmen FSM. Löten, Löten und noch mehr Löten. Ich lerne die Basics kennen und arbeite mich in den Produktentstehungsprozess in der Elektronik ein. Super für meinen weiteren Ausbildungsweg. Ich bekomme ein gutes Gefühl dafür, was mir wirklich Spass macht: Produkt- und Projektmanagement liegt mir sehr.

2012/1 –Story Markus Bauer

2012 / 1
Verletzungen & Comeback


Bei einem Massensturz am Start des Weltcups erwischt es mich. Diagnose: Kahnbeinbruch. Wie das Bild zeigt, bin ich das Rennen noch zu Ende gefahren. Aber schon einen Tag später ist klar: es muss operiert werden. Einige Wochen vergehen mit Gips am linken Arm. Ich kann aber zumindest joggen und fit bleiben. Im Oktober belege ich dank meines großen Willens noch Rang 12 bei der Marathon-WM. 

2008-2010 –Story Markus Bauer

2008 – 2011
Lehrjahre sind keine Herrenjahre


Vier Jahre in der U23 vergehen wie im Flug. Erst im letzten Jahr gibt es einen separaten U23-Weltcup und ich verpasse das Podium zwei Mal knapp als 4. Meine Bikes werden immer schöner. 2010 fahre ich erstmals eine integrierte Sattelstütze und Sram 2-Fach. Das war der Hit – zumindest bis die hydraulische Bremse das erste Mal „ausgelaufen“ ist. Ich bin fester Bestandteil der Nationalmannschaft und bereise viele Länder und Kontinente. Rang 7 ist mein bestes Resultat bei Weltmeisterschaften.

2010 – Story Markus Bauer

2010
Leistungssport & „Duale Karriere“


Ich kombiniere Ausbildung und Leistungssport und entscheide mich Ende 2009 für den Umzug nach Freiburg. Eine gute Entscheidung. Mein neues Team, das beste Nachwuchsteam Deutschlands (Lexware Mountainbike Team) ist dort ansässig und ich beginne ein Studium an der Hochschule in Furtwangen. Wirtschaftsingenieur will ich werden. Der Teammanager Daniel freut sich genauso wie ich, ab sofort gemeinsam in Freiburg zu trainieren.

2009 – Story Markus Bauer

2009
Abitur & das Thema Abwesenheit


Mit den Kernfächern Physik und Chemie absolviere ich 2009 mein Abitur. Schon damals stelle ich beim Schauen des Abi-Films fest: der „Preis“ für Leistungssport ist nicht unerheblich. Bei 50% der „außerschulischen“ Aktivitäten – ob sinnvoll oder nicht, sei dahingestellt – kann ich nicht dabei sein. Trainingslager und Wettkämpfe gehen vor und rauben viel Zeit. Aber natürlich macht die Zeit im Trainingslager mit der Nationalmannschaft auch immer Riesen-Spaß. 

2006-2007 – Story Markus Bauer

2006 / 2007
Nichts wird es mit einem Titel


Ich bin Mitglied der Junioren-Nationalmannschaft und kann mich körperlich schnell entwickeln – aber ein Meistertitel bleibt mir leider verwehrt. 2007 reißt mir in Führung liegend die Kette. Dafür erlebe ich meine erste Weltmeisterschaft in Schottland auf Rang 15 und bin mehr als zufrieden.

2005 – Story Markus Bauer

2005
Bundesligapunkte & ein Carbon-MTB


Ich überrede meinen Opa in mich zu investieren. Das M6 wird gegen ein M9 mit Carbon-Rahmen und XTR-Ausstattung getauscht. Das Bike ist mir viel zu groß. Aber egal, es ist leicht. Ich ergattere die ersten Bundesligapunkte und zum Ende des Jahres lande ich in der Bundesliga aus dem „Nichts“ auf Platz 6. Die Nationalmannschaft fragt an und ich darf meinen ersten Einsatz im Nationaltrikot bestreiten. Wahnsinn! Ich bin so stolz, dass ich das Trikot während der heimischen Festwoche sogar im Bierzelt trage. Wie peinlich. 

2004 – Story Markus Bauer

2004
Kurzstrecken-Marathons


Ich bin Mountainbiker, Fußballer, Mittelstreckenläufer, spiele Fußballtennis und Faustball. Radrennen machen mir aber immer mehr Spaß und ich starte mit Vereinskollegen bei meinen ersten Kurzstrecken-Marathons. Meinen Lohn vom Zeitungen-Austragen investiere ich in ein 800,- € teures Stevens M6 mit Alu-Rahmen und XT/ Deore Ausstattung. Regelmäßig sitze ich nach der Schule im Schuppen und schaue mir mein Bike an. Meine erste große Liebe.

2003 – Story Markus Bauer

2003
Erstes Rennen


Meine Karriere als Rennfahrer startet 2003. Mit 14 Jahren stehe ich an der Startlinie des Kids-Cup beim Keiler Bike-Marathon meines Heimatvereins, dem R.V. Wombach. Mit meinem 19,5 kg schweren Bike werde ich grandioser Fünfter. Aber schon damals war ich im Ziel nicht ganz zufrieden. Platz 4 wäre noch drin gewesen.

1995 – Story Markus Bauer

1995
Kindheit


Das neue rote Race-Bike steht unter dem Weihnachtsbaum. Keine zwei Minuten später muss das Wohnzimmer für die erste Spritztour herhalten. Egal ob Indoor-Technik, Park oder Outdoor-Slalomstrecke – sämtliche Teststrecken der Region werden von mir unter die Räder genommen.